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Die Sakramente sind heilige Zeichen, in denen sichtbar wird, dass Gott sich den Menschen schenkt.

Das Wort der Verkündigung richtet sich an alle Menschen - glaubende und nichtglaubende.

Die Sakramente dagegen werden innerhalb der Glaubensgemeinschaft an die bereits Glaubenden gespendet.

Sie sind Zeichen des angenommenen Wortes

Sie unterstreichen, was im Wort der Verkündigung und im angenommenen Wort Gottes geschieht: das wir Gemeinschaft mit Gott haben.

Man kann die Sakramente mit einer Geburtstagsfeioer vergleichen, die Eltern ihren Kindern bereiten. Die Geschenke und Aufmerksamkeiten sollen nicht bedeuten, dass die Eltern ein Kind an seinem Geburtstag noch mehr lieb hätten als sonst. Vielmehr soll zum Ausdruck kommen, wie gut die Eltern es immer mit ihrem Kind meinen. Ähnlich verhält es sich mit den Sakramenten. Sie machen deutlich, welcher Art unser Einssein mit Gott nicht  nur in einem bestimmten Augenblick, sondern überhaupt zu jeder Zeit ist.

Die katholische Kirche kennt sieben Sakramente:
Taufe | Sakrament der Neugeburt als Kind Gottes
Eucharistie | Sakrament der lebendigen Gegenwart Gottes
Firmung
| Sakrament der Initiation und der Stärkung
Ehe | Sakrament der Gegenwart Gottes in der Liebe
Beichte | Sakrament der Vergebung und der Versöhnung
Krankensalbung
| Sakrament der Heilung
Priesterweihe | Sakrament der verbindlichen Nachfolge

Sie sind sichtbare Orientierungszeichen an zentralen Achsen menschlichen Lebens:
Am Beginn des Lebens (Taufe) und in Krankheit (Krankensalbung), bei der Suche nach Lebenszielen (Firmung), bei der Partnerentscheidung (Ehe), in Schuld und nach Versagen (Sakrament der Versöhnung/Beichte), bei der Frage, wovon und woraus man lebt (Eucharistie) und bei der Frage nach der Verbindlichkeit und Verlässlichkeit im Namen Jesu zu sprechen und zu handeln, zu binden und zu lösen (Priesterweihe). 

 


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